SICHERHEITSREGELN BEIM EINSATZ VON SCHLEIFSCHEIBEN Die nachstehenden Empfehlungen sind nur als Zusammenfassung der wichtigsten Vorsichtsmassnahmen zu sehen. Alle Anwender sind verpflichtet, sich mir ihren Landesbestimmungen vertraut zu machen.
Rappold-Winterthur empfiehlt, die Internet-Homepage der FEPA zu besuchen, die eine ausgezeichnete Zusammenfassung der wichtigsten Sicherheitsbestimmungen aufweist
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ZU TUN:
- Sicherheitsbestimmungen des eigenen Landes lesen. (Vorschriften im Winterthur Hauptkatalog lesen.)
- Prüfung der Scheiben auf Transportschäden bei Erhalt und vor Aufflanschen.
- Sachgemässe Lagerung der Scheiben in vorschriftsgemässen Regalen.
- Die Klangprobe ist unmittelbar vor dem Aufspannen einer neuen oder gebrauchten keramischen Schleifscheibe durchzuführen.
- Überprüfen, ob Scheibe für Umfangsgeschwindigkeit der Maschine zugelassen ist.
- Papier- oder Kunststoffflansche als Zwischenlage verwenden. Papierflansche mit Kühlschmierstoff befeuchten.
- Drehmomentschlüssel zum Anziehen der Spannschrauben verwenden.
- Scheibe auf Unwucht überprüfen, ggf. Nachwuchten.
- Gebrauch der Maschine gemäss Angaben des Herstellers.
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ZU UNTERLASSEN:
- NIEMALS die vom Hersteller angegebenen Umfangsgeschwindigkeit überschreiten!
- NIEMALS eine keramische Scheibe aufspannen, ohne eine Klangprobe vorzunehmen. Bei dumpfem Klang Scheibe nicht einsetzen!
- NIEMALS eine Scheibe auf einen Aufnahmedorn (Flansch) mit Gewalt aufbringen!
- NIEMALS die Schutzvorkehrungen an der Maschine entfernen oder umgehen!
- NIEMALS eine stehende Scheibe mit Kühlschmierstoff überfluten lassen ("Wassersack" führt zu gefährlichen Unwuchten).
- BEI UNSICHERHEIT DEN SCHEIBENLIEFERANTEN KONTAKTIEREN!
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Bei der Klangprobe wird eine Schleifscheibe rechts und links der Mittellinie mit einem nicht-metallischen Hammer leicht angeschlagen.
Leichte Scheiben werden über einen Finger oder einen Dorn gestreift. Schwere Scheiben werden hochkant auf den Fussboden gestellt. Bei hartem Boden eine Zwischenlage aus Holz verwenden. Bei der Klangprobe müssen die Scheiben trocken sein. Eine rissfreie keramische Scheibe hat einen reinen, glockenartigen Klang. Eine Scheibe, die einen Riss aufweist, ergibt einen dumpfen Klang. Kunstharz-gebundene Scheiben ergeben nicht den gleichen reinen Glockenklang wie keramisch gebundene Scheiben.
Achtung: Risse sind optisch oft nicht feststellbar!
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Bevor eine Scheibe aufgespannt wird, sollte die Klangprobe vorgenommen werden. Zwischen den Stahlflansch und die Scheibe gehören Papier- oder Kunststoffflansche. Für Umfangsgeschwindigkeiten von 50 m/s und höher empfiehlt Rappold-Winterthur Kunststoffflansche (Polypropylen, 0.5mm dick). Papierflansche sollten mit Kühlschmierstoff angefeuchtet werden. Papierflansche erfordern ggf. am nächsten Tag ein Nachziehen der Spannschrauben. Anziehen der Spannschrauben nur mit Drehmomentschlüssel.
Die folgende Reihenfolge sollte beim Anziehen der Spannschrauben befolgt werden:
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Die nachstehenden Drehmomente beschränken sich ausschliesslich auf Winterthur Spezifikationen! Die angegebenen Werte beziehen sich auf Aussenrund-Schleifscheiben mit einem Mindestdurchmesser von 400 mm und einer Mindestbreite von 25 mm. Eine gleiche Spezifikation, die in der Korngrösse feiner, und/oder in der Struktur härter oder geschlossener ist, darf mit mindestens dem gleich grossen Anzugsdrehmoment angezogen werden.
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Korundspezifikation "A" z.B. 53A |
Drehmoment in |
Drehmoment in "pound foot" |
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3, 5 , 27, 29, 31, 42, 49, |
Newton-Meter |
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53, 54, 57, 58, 64, 68, 69, |
(Nm) |
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80, 81, 83, 85, 90, 93, 95 |
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A80 G8V |
20 |
15 |
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A60 H8V |
30 |
22 |
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A80 H8V |
30 |
22 |
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A80 H13VPMF |
30 |
22 |
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A80 H15VP |
20 |
15 |
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A60 J7V |
30 bis 40 |
22 bis 30 |
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A80 J7V |
30 bis 40 |
22 bis 30 |
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A60 K5V |
40 bis 50 |
30 bis 37 |
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A80 K5V |
40 bis 50 |
30 bis 37 |
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A54 L6V |
40 bis 50 |
30 bis 37 |
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A80 L6V |
40 bis 50 |
30 bis 37 |
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A80 H13VPMF |
30 |
22 |
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A80 L15VPMF |
30 |
22 |
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A120 L15VPMF |
30 |
22 |
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Siliziumkarbidspezifikationen: "11C" |
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11C80 F13VPMF |
25 bis 30 |
18 bis 22 |
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11C320 F20VPLF |
30 bis 40 |
22 bis 30 |
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11C60 H5V |
30 bis 40 |
22 bis 30 |
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11C60 H15VP |
20 |
15 |
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11C80 J15VPLF |
25 bis 30 |
18 bis 22 | |
Alle Scheiben, die schneller als mit 35 m/s laufen, müssen mit entsprechenden Farbstreifen gekennzeichnet werden.
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